NÖN: Bund-Kürzungen treffen auch Bezirk

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Einsparungen |
Die Frauen- und Familienberatungsstelle in Ternitz ist eine von vielen, die die Sparmaßnahmen der Regierung treffen.

Bereits seit über 25 Jahren gibt es sie – die Frauen- und Familienberatungsstelle “Freiraum” in Ternitz.
Mit den Jahren haben immer Menschen die Angebote der Beratungsstelle in Anspruch genommen, doch durch die Einsparungen im Frauen- und Familienministerium kann die Stelle diesen Ansprüchen nicht mehr so gerecht werden wie gewollt. Insgesamt gibt es in Niederösterreich zwölf Stellen für Frauen- und Familienberatung.
Ternitz ist eine davon und auch sie trifft der Regierungssparkurs. “Wir bekommen rund fünf Prozent weniger für die Familienberatung. Das hört sich im ersten Moment nach keinem großen Unterschied an und es wird jetzt auch noch nicht an unser Existenz nagen, doch allein dadurch fallen zwei Beratungsstunden in der Woche weg”, erklärt Doris Haslehner, Leiterin der Beratungsstelle in Ternitz. Was ihr am meisten Angst macht: Die Zukunft. “Wir wissen zwar, dass wir dieses Jahr über die Runden kommen, aber wie es in den kommenden Jahren aussehen wird, das weiß keiner”, ist Haslehner besorgt. Sie könne mit ihrem fünfköpfigen Team in Ternitz eigentlich noch viel mehr leisten – doch das Geld fehlt. “Wir haben im Jahr circa 4000 Kontakte. Zu uns kommen immer mehr Menschen und nun bekommen wir weniger Geld. Ich würde mir einfach mehr Sicherheit für die Zukunft wünschen!”